Den richtigen Schlüssel finden

Wir erleben …

… schon im ersten Monat unseres Projektes, wie gut den Kindern und Jugendlichen der Raum für ihre Entfaltung tut und wie gerne sie das Angebot annehmen. Sie kommen jetzt schon gerne mit einer Regelmäßigkeit und folgen ihrem eigenen Gedanken und Tun. Wir sind beeindruckt, was in ein oder zwei Stunden entsteht.

Gerade bei unserem letzten Treffen mit zwei Jugendlichen hatten wir anfangs noch den inneren Drang: wir müssen doch etwas anbieten, anregen, Vorschläge machen. Und wir merken schnell: es führt zu Irritationen. Jeder von ihnen hat seine Vorlieben und Spezialinteressen. Ein Vorschlag von uns führt zunächst zur Verwirrung – er ist aus der Bahn geworfen, kann es nicht aufnehmen.  Er äußert sich: „Ich bin gerade verwirrt.“ Toll, dass er es sagen und mitteilen kann. Wir lassen ihn zu seinem Plan zurückkehren – und es läuft, er ist zufrieden, kommt zu seinem Ergebnis. Zufrieden.

Die Zweite macht es auf ihre Art. Sie arbeitet still, konzentriert und genau. Und je mehr sie sich in ihr Tun begibt, desto offener und kommunikativer wird sie.

Wir lernen

Wir bieten Raum, Zeit und Material. Wir sind da und begleiten die Kinder und Jugendlichen. Und das Erste, was wir feststellen: einfach laufen lassen.

Und wir lernen

Wir müssen nichts machen, nur da sein, Raum, Zeit und Material zur Verfügung stellen.

Das richtige Rezept

Zeit lassen, Pläne nicht stören, Anregungen ja, abwarten und machen lassen …

Wir arbeiten auch

Den Raum und die Zeit zu lassen, gelingt am Besten, wenn wir selbst arbeiten und uns untereinander unterhalten. Die Kinder und Jugendlichen hören zu – oder auch nicht – aus manchen Reaktionen merken wir, dass es ihnen gerade gut tut, nicht gefordert zu sein – außer mit dem eigenen.

 

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