Diese Regeln sind uns wichtig …

Wir bieten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Raum Zeit und Material für ihr Tun. Dabei ist uns wichtig:

  1. Jeder der Teilnehmenden hat Zeit, das vorhandenen Material, den Raum, die Werkzeuge in Augenschein zu nehmen.
  2. Wir lassen jeder/jedem der Teilnehmenden ohne jeglichen Druck Zeit und Möglichkeit, sich auf die neue Situation einzulassen.
  3. Jede*r der Teilnehmenden hat Zeit, seine/ihre Idee zu suchen und sich vorzutasten.
  4. Die Initiative für das eigene Handeln bleibt immer bei den Teilnehmenden. Hilfe und Begleitung sind erlaubt. Das Äußern eigener Ideen oder Lösungen der begleitenden Personen werden weit hintangestellt.
  5. Im kreativen Prozess zählen die Ideen und Prozessschritte der Teilnehmenden. Ideen und Anregungen Dritter können eher zur Verwirrung beitragen.
  6. Es kommt nicht auf das Ergebnis an. Bewertungen unterbleiben. Bestätigen und Bestärken im eigenen Tun der Teilnehmenden steht im Vordergrund.
  7. Die Grundregel lautet: jede*r ist divers – auch der vermeintlich „Normale“.
  8. Die Persönlichkeitsrechte der Teilnehmenden werden geschützt. Sie arbeiten in einem geschützten Raum.

In unserem Angebot an einzelne oder Gruppen von Kindern und Jugendlichen (mit und ohne Autismus) orientieren wir uns an den Regeln, die Hajo Seng in seiner Dissertation „Autistisches Erleben“ (2021) auch in seinen Workshops „Autistische Fähigkeiten“ anwendet. Er bezieht sich dabei auf Burkhart und Kollegen (2010):

  1. Kritik und Kommentare, auch solche nonverbaler Art, sind unerwünscht.
  2. Jede*r der Teilnehmenden kann das von seinem beobachteten Erleben mitteilen, was er möchte, im Extremfall auch gar nichts.
  3. Unterbrechungen des kreativen Prozesses, auch solche für Nachfragen oder Diskussion, sind nicht gestattet.
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